Frühlingsgefühle

Früher mochte ich den Frühling eigentlich nicht so. Er ist so etwas zwischen den Zeilen. Nicht richtig warm, aber auch nicht richtig Kalt.
Und oft überrascht uns dann doch noch einmal der grosse Schnee bevor die Pool-Saison eingeläutet wird.
 

Grau in Grau beginnt jeder Morgen und ich kann mich kaum aus dem Bett kämpfen, wenn ich schon beim ersten Wecker den Regen an die Fenster klatschen höre.
Eieiei, was für ein Sauwetter. Typisch Frühling halt.

Aber es gibt ja auch die andere Seite der blühenden Jahreszeit. Genau, die Blümchen, die Vögelchen, die grünen Blätter an den Bäumen. Der Wind riecht wieder nach Sonne und nach einem trockenen Staub, der sich langsam über unseren Geist legt und den Sommer bald einläutet.

Die Kinder toben wieder im Sandkasten und auch die Schaukel ist wieder in Betrieb. Man(n) mäht das erste Mal der Rasen und jeder putzt seinen Freisitz langsam aber sicher wieder Besucher freundlich.

Man versprüht richtige Gefühle des Aufblühens und ist voller Tatendrang. Das ganze Haus wird von oben bis unten geputzt, die Autos gewaschen und die Kids brauchen auch nicht mehr die dicke Jacke. Die Tage werden länger und die Sonne zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht.

Das passiert übrigens jedes Jahr aufs Neue, falls es Euch entgangen ist.
Eigentlich ist der Frühling ja gar nicht so übel. Es entsteht neues Leben und das alte wird abgelegt. Wie bei einer Schlange: die alte Haut ist weg und die neue, bunte und frische ist in voller Pracht zu bestaunen.

Also geniesst noch die letzten Spuren des Winters, bevor der grosse Wechsel kommt.
Es wird Zeit, dass die Kids wieder den ganzen Tag auf der Strasse spielen und wir Mamis uns auch eine kurze Auszeit nehmen dürfen mit einem Hauch von Frühling…

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