Say hi to “Ultra Fast Fashion”

Dass Fast Fashion sehr schwierig für Mensch, Tier und Natur ist haben wir hier schon ausführlich besprochen. Aber guess what, unsere Konsumgesellschaft schafft es auch diese Dreckschleuder noch zu toppen. Say hi to “Ultra Fast Fashion” - die vor allem eines ist, brutal schnell!

Ein Trend zeichnet sich auf Instagram ab, ein bestimmter Pulli bekommt besonders viele Likes? Gut möglich, dass genau dieses Piece schon wenige Tage später online erhältlich ist. Zu einem absolut unfassbar tiefen Preis.

Stell dir vor: der Marktführer der ultra-schnellen Fashion Brands wirft bis zu 4500! neue Teile auf den Markt - pro Woche!! Und findet auch noch Kunden dafür. Diese ultra-schnellen Firmen wachsen zurzeit absolut kometenhaft und machen unfassbar hohe Gewinne. Fragst du dich auch gerade auf wessen Kosten?! 

Funktionieren kann dieses System nur, weil auch eine krasse Nachfrage einer trend-hungrigen Instagram- und TikTok-Generation besteht, die die Teile en masse einkauft, kurz trägt & dann weiter zum nächsten vordiktierten Trend hüpft. Weil, grundsätzlich könnte diese teils sehr zielgerichtete trend-affine Schnellproduktion auch Vorteile mit sich bringen, weil sie dann das produzieren was gefragt ist und je nach dem auch die Menge an die Nachfrage anpassen können. Wohingegen langsamere Brands oft viele Stücke übrig haben, die nicht mehr in sind.

Das Problem, ist hier wie so oft, die Art und Weise, wie wir konsumieren - mehr, mehr, mehr funktioniert einfach nicht. Und deswegen auch hier wieder: aus zweiter Hand einkaufen macht so viel mehr Sinn, als sich in den stressigen Strudel der konstanten Trendjagd zu stürzen. Dann doch lieber entspannt bei kleiderberg.ch nach nachhaltigen secondhand Perlen tauchen.

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